WM 2014 in Brasilien

Zum zweiten Mal findet in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft statt. Das Turnier startet am 12. Juni und endet mit dem großen Finalspiel am 13. Juli. Im Oktober 2007 erhielt Brasilien von der FIFA den Zuschlag für das Turnier.

Insgesamt wird das Turnier in zwölf Städten ausgetragen. Die Mannschaften können sich in Brasilien über ein euphorisches Publikum freuen. Denn in Brasilien ist Fußball Volkssport. Die Kicker vom Zuckerhut gelten seit jeher als die besten Techniker. Spieler wie Pele, Zico oder Ronaldo haben den Fußball geprägt. Für das Turnier in Brasilien werden spannende Spiele erwartet. Insgesamt treten 32 Teams in acht Gruppen zu je vier Teams an. Dabei qualifizieren sich die ersten beiden Teams für das Achtelfinale. Dort geht es dann im KO-Modus bis ins Finale. Dieses findet in Rio de Janeiro statt und die besten Wett Tipps gibt es derzeit auf Wettbonus.net im Internet.

Das Logo für die WM wurde bereits 2010 vorgestellt. Dabei werden zwei gelbe und zwei grüne um sich verschlungene Arme gezeigt. Deren Hände eine Kugel nachformen. So wird in den brasilianischen Nationalfarben der WM-Pokal nachgeahmt. Der Spielball trägt den Namen „Brazuca“. Der Name wurde von Fans in einer Internetabstimmung gewählt. Dabei soll der brasilianische Lebensstil beschrieben werden, der von Stolz, Herzlichkeit und Emotionen geprägt ist.

Vorschau – Deutschland reif für den Titel?

Zuletzt konnte eine deutsche Nationalmannschaft 1996 einen internationalen Titel gewinnen. Für eine Fußball-Nation wie Deutschland, wird es also höchste Zeit wieder einen Titel zu gewinnen. Zwar zeigte man bei den vergangenen Turnieren einen tollen offensiven Fußball, doch für den ganz großen Wurf hat es nicht gereicht.

In Brasilien ist es also an der Zeit für Joachim Löw mit seiner Mannschaft den Titel zu holen. Sollte Deutschland wieder leer ausgehen, dann könnten die Tage von Trainer Löw beim DFB gezählt sein. Das DFB-Team reist als einer der Favoriten nach Brasilien. Allerdings waren die gezeigten Leistungen zuletzt nicht besonders stark. Vor allem in der Abwehr drückt der Schuh. Selbst gegen schwache Gegner kassiert man immer wieder Gegentore. Sollte man diese Fehler bei der Weltmeisterschaft nicht abstellen können, dann wird man nicht um den Titel mitspielen können. Zwar verfügt das Nationalteam über jede Menge Spieler mit Weltklasse-Format aber es scheint ein Charakter zu fehlen, der das Team lenkt. Dies hat man vor allem bei der Niederlage gegen Italien bei der EM gesehen.

Die deutsche Nationalmannschaft wird sicherlich ein Wörtchen um den Titel mitreden können, allerdings wird es am Ende für den Titel wieder nicht reichen.

WM 2014 Brasilien – die Stadien

Zwölf Städte werden sich über die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Brasilien besonders freuen. Denn insgesamt erhielten insgesamt zwölf Bewerber von ursprünglich 17 Bewerbern, den Zuschlag als Austragungsort. Von den zwölf Austragungsorten befinden sich insgesamt acht an der Ostküste Brasiliens.

Das bekannteste aller Stadien ist mir Sicherheit das Maracana-Stadion. Beim Spiel zwischen Brasilien und Uruguay bei der WM 1950 wohnten diesem Spiel 200.000 Menschen teil. Nach diversen Umbaumaßnahmen sollen bei der WM 2014 77.000 Zuschauer ins Maracana-Stadion passen. Somit ist das Maraca-Stadion das größte der WM 2014. Für die Weltmeisterschaft wurden insgesamt sieben Stadion neu gebaut. Für das Nationalstadion in Brasilia wurden insgesamt 250 Millionen Euro ausgegeben. Insgesamt passen 70.042 Zuschauer in das Stadion. Im nördlichen Teil von Brasilien liegt Manaos. Dort wurde das Amazonia Stadion gebaut. Denn Manaos liegt am Rande des Amazonasgebietes. Das Eröffnungsspiel findet in Sao Paulo statt. Das Finale wird im berühmten Maracana-Stadion ausgetragen. Insgesamt will der brasilianische Fußballbund für die Fertigstellung aller Stadien rund 1,1 Milliarden Euro ausgeben.

In die Infrastruktur sollen weitere 1,8 Milliarden Euro fließen. In diesen Städten wird das Turnier stattfinden: Belo Horizonte, Brasilia, Cuiabá, Curitiba, Fortaleza, Manaus, Natal, Porto Alegre, Recife / Olinda, Rio de Janeiro, Salvador da Bahia und São Paulo.

Sportwetten – Außenseiterchancen für welche Teams?

Große sportliche Turniere haben in der Regel meist auch Überraschungen. So gab es auch bei den großen Fußballturnieren immer wieder Überraschungen. Die Anbieter von Sportwetten sehen Brasilien als Favoriten. Dahinter werden Deutschland, Spanien und Argentinien gesehen. Einen zweiten Kreis von potentiellen Titelträgern sind Italien, England, die Niederlande, Frankreich und Portugal.

Vor allem die Italiener sind bei Turnieren immer wieder für Überraschungen gut. England wartet bereits seit 1966 auf einen großen Titel. Das Nationalteam der Niederlande scheint derzeit nicht in der Verfassung um den Titel zu gewinnen. Die Franzosen haben wieder ein gutes Team geformt und könnten durchaus um den Titel mitspielen. Auch die Portugiesen zeigten zuletzt stärkere Vorstellungen. Vor allem der Auftritt bei der EM 2012 lässt Portugal hoffen. Letztlich bleibt abzuwarten welche Teams sich endgültig für das Turnier qualifizieren und auch wie die Auslosung verlauft. Denn hier ergeben sich schnell Tendenzen, welche Favoriten bereits früh aufeinander treffen können. Eine Überraschung ist aber nicht auszuschließen.

Unter anderem spielten die Belgier und Bosnier in Europa eine starke Qualifikation und könnten bei erfolgreicher Qualifikation durchaus einer der Kandidaten für das Erreichen des Viertelfinales oder womöglich noch mehr sein. Ein Tipp auf einen Außenseiter kann sich also durchaus lohnen.

ConFed Cup 2012 – Brasilien

Insgesamt zum neunten Mal fand im Juni 2013 der Confed-Cup statt. Der Confed-Cup gilt als Generalprobe für den Gastgeber der Weltmeisterschaft. 1992 und 1995 fand das Turnier unter dem Namen König-Fahd-Pokal statt ehe man seit 1997 um den Confed-Cup spielt. Das Turnier in Brasilien wurde in sechs Stadien ausgespielt. Am Ende konnte sich Gastgeber Brasilien durchsetzten und den Titel im eigenen Land behalten.

Für das Turnier waren neben Gastgeber Brasilien auch Weltmeister Spanien, Asienmeister Japan, CONCAF-Sieger Mexiko, Copa-America-Sieger Uruguay, Ozeanien-Meister Tahiti, Afrika-Meister Nigeria und EM-Finalist Italien qualifiziert. In Gruppe A standen sich Brasilien, Japan, Mexiko und Italien gegenüber. Die Brasilianer konnten alle drei Spiele gewinnen und als Gruppensieger ins Halbfinale einziehen. Italien zog als Zweiter ins Halbfinale ein. In Gruppe B siegte Spanien vor Uruguay. Ozeanien-Meister Tahiti agierte dabei chancenlos und kassierte insgesamt 24 Gegentreffer. Doch für das Team aus Ozeanien war die Teilnahme trotzallem ein riesen Erfolg. Im Halbfinale siegte Brasilien im südamerikanischen Duell gegen Uruguay mit 2:1.

Spanien konnte Italien im Elfmeterschießen besiegen. Nach der regulären Spielzeit stand es 0:0. Im Finale siegte Brasilien mühelos gegen müde Spanier mit 3:0. Fernando Torres und Fred mit jeweils fünf Treffern waren die erfolgreichsten Torschützen im Turnier.

Wetten auf die WM 2014 – Wer sind die Favoriten?

Auch wenn es bis zur Weltmeisterschaft in Brasilien im kommenden Jahr noch ein gutes Stück ist, stehen die Favoriten für das Turnier in Südamerika natürlich bereits fest. Gastgeber Brasilien konnte sich dank eines starken Confed-Cups bei den Wettanbietern zum Favoriten mausern.

Für die Brasilianer gibt es knapp das fünf-fache des Einsatzes zurück. Ein weiterer Bonuspunkt für die Brasilianer ist sicherlich, dass noch nie ein Team das nicht aus Südamerika kam eine Weltmeisterschaft in Südamerika gewinnen konnte. Deshalb rücken natürlich auch die Argentinier in den Fokus der Favoriten. Ein Sieg beim Erzrivalen Brasilien wäre für die Argentinier ein riesen Triumph. Im Schnitt gibt es für das Team rund um Superstar Lionel Messi rund das sechs-fache des Einsatzes. Ebenso wird auch Spanien und Deutschland gesehen. Die Leistungen der Spanier waren zuletzt nicht mehr so stark, wie bei den vergangenen Turnieren.

In Deutschland wartet man seit 1996 auf einen Titel. Mit Italien, den Niederlanden, Frankreich, England und Portugal gibt es weitere Länder mit Hoffnungen auf den WM-Titel. Im Schnitt gibt es für eines dieser Teams bereits das Zwanzig-fache des Einsatzes zurück. Womöglich könnte aber auch ein Außenseiter das Rennen um den Titel machen. Es bleibt allerdings wahrscheinlich, dass der Titel am Ende in Südamerika bleibt.

N11 – der Fall Kießling!

Es scheint ein leidiges Thema im deutschen Fußball zu sein. Denn schon immer hat es Spieler gegeben, die trotz starken Leistungen nicht für die Nationalmannschaft nominiert wurden. Derzeit trifft es mit Stefan Kießling einen Stürmer, der in der vergangenen Saison 25 Treffer erzielen konnte. Doch für Bundestrainer Joachim Löw ist Kießling trotz  der starken Leistungen nicht im Kreis der möglichen WM-Fahrer.

Erst kürzlich erklärte Löw, dass Mario Gomez und Miroslav Klose den Vorzug erhielten. Für Kießling scheint das Thema Nationalmannschaft zumindest unter der Regie von Joachim Löw geklärt. Kießling meinte nach seinem 100. Treffer für Bayer Leverkusen in der Bundesliga, dass es seit drei Jahren keinen Kontakt zwischen ihm und den Verantwortlichen des DFB gegeben hat und der das Kapitel abschließen möchte. Fakt ist das Kießling mit 113 Treffern in 282 Bundesligapartien seine Torgefährlichkeit längst unter Beweis gestellt hat. Doch Löw betonte immer wieder, dass Kießling zwar ein interessanter Spieler ist, er aber nicht in das System der Nationalmannschaft passt.

Bisher spielte Kießling sechs Mal für eine DFB-Auswahl. Ob es zu weiteren Einsätzen kommt, bleibt also weiterhin fraglich. Auch Spieler, wie Martin Max, Manfred Burgsmüller, Thomas Allofs oder Roland Wohlfarth mussten diese leidige Erfahrung, trotz sportlicher Leistung, bereits machen.

Gomez oder Klose bei der WM 2014?

Im kommenden Jahr ist es endlich wieder soweit. In Brasilien steigt die Fußball-Weltmeisterschaft. Auch die deutschen Fans sind längst gespannt, ob es endlich für den großen Titel reichen wird. Dabei sind einige Fragen im Kader längst noch nicht geklärt. Vor allem im Sturm sind einige Fragezeichen noch offen. Mit Mario Gomez und Miroslav Klose verfügt Joachim Löw über zwei starke Stürmer.

Auch Max Kruse gilt als interessanter Spieler. Beim SC Freiburg und nun Borussia Mönchengladbach hat er seine Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt. Auch wenn Mario Gomez in der vergangenen Saison beim FC Bayern meist auf der Bank Platz nehmen musste hat er stets seine Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt. Insgesamt traf Gomez in 236 Spielen 138 Mal. Um bei der WM dabei zu sein ist Gomez in die Serie A zum AC Florenz gewechselt um dort genügend Spielpraxis zu erhalten. Dort trifft er unter anderem auch auf Miroslav Klose. Klose spielt derzeit für Lazio Rom. In der vergangenen Saison war Klose allerdings länger verletzt. In dieser Saison will Klose wieder angreifen um bei der WM zu spielen.

Mit seinen 35 Jahren dürfte es für Klose im kommenden Jahr das letzte große Turnier sein. Wer am Ende zwischen den beiden starken Stürmern das Rennen macht, bleibt bis zur letzten Sekunde offen.

Rückblick auf die WM 2010

Zum ersten Mal wurde eine Fußball-Weltmeisterschaft in Afrika ausgetragen. Auch wenn Gastgeber Südafrika bereits nach der Vorrunde die Segel streichen musste, herrschte beim Turnier in Afrika rundum eine gute Stimmung. Spanien konnte nach dem Triumph im Finale über die Niederlande seinen zweiten internationalen Titel in Folge feiern.

Auch wenn die Spanier im ersten Gruppenspiel noch der Schweiz unterlagen, haben sie sich im Turnier immer weiter gesteigert und verdient den Titel gewonnen. Auf dem Weg ins Finale wurde auch das deutsche Team im Halbfinale besiegt. Deutschland konnte am Ende den dritten Platz erreichen. Doch insgesamt spielten die deutschen ein sehr starkes Turnier. Im Achtelfinale schlug man England mit 4:1 und im Viertelfinale die Argentinier mit 4:0. Thomas Müller erhielt als bester Torschütze am Ende den Goldenen Schuh. Überraschend stark präsentierte sich auch Uruguay. Das Team aus Südamerika wurde am Ende Vierter. Diego Forlan wurde, von den Medienvertreten zudem zum besten Spieler des Turnieres gewählt.

Dagegen musste sich Italien und Frankreich bereits nach der Gruppenphase verabschieden. Trauriger Höhepunkt der Italiener war sicherlich das Remis gegen Neuseeland. Frankreich unterlag gar Gastgeber Südafrika. Das Turnier wurde in insgesamt zehn Stadien ausgetragen. Dabei sahen knapp 3,2 Millionen Zuschauer die Spiele Live in den Stadien.

Rückblick auf die EM 2012

Bei der Europameisterschaft 2012 in der Ukraine und Polen konnten die Spanier ihren dritten Titel in Folge feiern. Mit diesem Triumph untermauerten sie auch ihre Favoritenstellung für die WM 2014 in Brasilien.

Im Finale ließen die Spanier den Italienern nicht den Hauch einer Chance und siegten mit 4:0. Die Italiener besiegten zuvor das deutsche Team im Halbfinale mit 2:1. Vor allem der zweifache Torschütze Mario Balotelli wird wohl nie aus den deutschen Gedächtnissen verschwinden. Deutschland hatte in der Gruppenphase sowohl die Niederlande als auch Portugal und Dänemark besiegt. Im Viertelfinale gewann man gegen Griechenland. Die Enttäuschung des Turnieres waren wohl die Niederländer, die am Ende ohne Punkt als Gruppenletzter ausgeschieden sind.

Auch für die beiden Gastgeberländer Polen und die Ukraine war bereits nach der Gruppenphase Schluss. Vor allem die Polen, die mit großen Ambitionen ins Turnier gestartet konnten die Erwartungen nicht erfüllen. Gegen Griechenland und Russland spielte man Remis und gegen Tschechien verlor man die entscheidende Partie. Somit blieben bei diesem Turnier die großen sportlichen Überraschungen aus.

Allein die Portugiesen zeigten nach der glücklichen Qualifikation eine starke Vorstellung im Turnier und mussten sich erst im Halbfinale nach einer engen Partie nach dem Elfmeterschießen gegen Spanien verabschieden.