WM 2010 in Johannesburg
Stadion
Gleich zwei der für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™
vorgesehenen Stadien befinden sich in Johannesburg, nämlich Soccer City und
Ellis Park.
Das
1927 errichtete Ellis-Park-Stadion
befindet sich in der Nähe des
Stadtzentrums und ist Teil des 48 Hektar großen
Greater-Ellis-Park-Sportbezirks. Bis dato wurden in Ellis Park viele
internationale Fussball- und Rugby-Turniere abgehalten. Die Anzahl der
Sitzplätze beträgt 55.000. Obwohl es sich vorrangig um ein Rugby-Stadion
handelt, fanden bereits Fussball-Spiele mit Klubs wie Arsenal London,
Manchester United und Brasilien hier statt. Der Sport-Komplex wird für die
FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ renoviert, sodass das Stadion
zukünftig über 60.000 Sitzplätze verfügen wird.
Soccer
City
verfügt derzeit über 80.000 Sitzplätze, nach dem geplanten Ausbau
werden es sogar 94.700 sein. Außerdem beherbergt das Stadion den
Südafrikanischen Fussballverband. Das Lokale Organisations-Kommitee für die
FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ wird ebenso wie die FIFA-Büros in
Stadionnähe sein. Etwa 40 Prozent der Bevölkerung Johannesburgs lebt in
Soweto, dem Stadtteil in unmittelbarer Nähe von Soccer City. So wird das
Stadion während des Turniers zweifellos im Mittelpunkt des Geschehens sein.
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Mexiko
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Die Stadt Johannesburg
Johannesburg,
das erst vor etwa 115 Jahren aus einem kleinen Goldgräber-Camp entstand, ist
heute das größte Ballungsgebiet des Landes und die wirtschaftliche
Drehscheibe Südafrikas. Seit 1994 ist die Stadt das Verwaltungszentrum der
Provinz Gauteng. Von den Einheimischen "Egoli" - Stadt des Goldes - genannt,
gilt sie nicht zu Unrecht als das Chicago Südafrikas.
Einen imposanten Blick auf die Stadt kann man vom Carlton Panorama aus
genießen: Die im 50. Stockwerk des Carlton Centre und in 202 m Höhe gelegene
Plattform ist per Lift zu erreichen. Aus dem Stadtzentrum haben sich in
jüngster Zeit viele Hotels, Geschäfte und Unternehmen in die nördlichen
Vororte zurückgezogen. Lohnend ist jedoch ein Besuch des im alten
Marktgebäude eingerichteten Market Theatre (mit drei Bühnen, einer
Kunstgalerie und Kippie's, dem berühmten Jazzkeller). Im gleichen
Gebäudekomplex hat auch das renommierte Museum Afrika seinen Platz. Hier ist
die Geschichte Südafrikas von der Frühzeit bis heute dokumentiert.
In der Diagonal Street, der einzigen Straße in der Innenstadt, die das
Schachbrettschema des Straßennetzes durchbricht, sind meist indische Händler
ansässig – in ihren malerisch einstöckigen Lädchen. Das ultramoderne
Bürohochhaus auf der anderen Straßenseite, 11 Diagonal Street, wird "Diamond
Building" genannt wegen seiner facettenreichen Fassade, in der sich die
benachbarte Johannesburger Börse (stock exchange) spiegelt - die
bedeutendste Börse des Kontinents.
Im Südwesten der Stadt wurde im Gebiet einer alten Goldmine der
Themenpark Gold Reef City geschaffen, in dem Johannesburg von vor 100 Jahren
zum Leben erweckt wird: Mit stilechten Bauten und den Kostümen aus alten
Zeiten. Hier kann man in einen stillgelegten Schacht hinunterfahren und auch
das Gießen von Gold-Barren beobachten.
Weiter westlich kommt man nach Soweto, dem größten und bekanntesten
Township Südafrikas. Seine Einwohnerzahl wird auf etwa drei Millionen
Menschen geschätzt. Es empfiehlt sich, das Gebiet nicht individuell zu
besuchen, da es fast unmöglich ist, sich anhand der wenigen Straßenschilder
zurechtzufinden; abgesehen von den möglichen Sicherheitsproblemen.
Veranstalter - z.B. Jimmy's Face to Face Tours - vermitteln mit ihren Touren
durch Soweto denjenigen Besuchern einen Eindruck, die auch die andere Seite
Südafrikas kennen und verstehen lernen möchten.
Shopping ist in der Innenstadt kaum noch möglich, doch gibt es in den
nördlichen Vororten moderne und großzügige Shopping Centres, z.B. die
Rosebank Mall in Rosebank und das luxuriöse Sandton Shopping Centre an der
Ecke Sandton Drive/Rivonia Street in Sandton.
Westlich von Johannesburg, in der Gartenstadt Roodepoort, trifft man in
den Witwatersrand Botanical Gardens vor allem auf die typische Flora des
Hochvelds. Sonntags ist ein Besuch auf der Heia Safari Ranch lohnenswert.
Die ehemalige Ranch liegt 35 km nordwestlich von Johannesburg in Richtung
Honeydew. Hier kann man seine Zeit bei einem Braai (südafrikanisches
Barbecue) und den Darbietungen einer Gruppe von Tänzern und Tänzerinnen
(Mzumba) genießen, deren Gesang von mitreißenden Trommel-Rhythmen begleitet
wird.
Nördlich der Stadt, nahe der N1, in Halfway House, bietet sich die
Möglichkeit, im Transvaal Snake Park zuzusehen, wie Giftschlangen "gemolken"
werden.
Auf Tagesausflügen von Johannesburg (175 km) oder Pretoria (130 km) aus
lässt sich auch ein erster Eindruck von Sun City und/oder Pilanesberg
gewinnen.
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